© Albinia Dresden 2004  
 
 
 
Häufig gestellte Fragen

Sind Burschenschaften zeitgemäß?
Burschenschaften entsprechen zunächst definitiv einem nicht: dem Zeitgeist. Auf der anderen Seite werden Entscheidungen in Conventen mehrheitlich und basisdemokratisch verabschiedet. Mit der Übernahme von Aufgaben und Verantwortung für die Verbindung sowie der Ausarbeitung von Vorträgen erwerben die Mitglieder quasi spielerisch Erfahrung in Organisation, Mitarbeiterführung und Präsentationstechniken. Dies kann man sicherlich auch in anderen Vereinen lernen – bei uns sieht’s aber schicker aus! Und durch den regen Austausch zwischen jungen und alten Mitgliedern gibt es einen Generationenvertrag im Kleines gratis dazu.

Fechtet ihr oder bekommt man bei euch Schmisse?
Als Burschenschaft im Schwarzburgbund stehen wir in der Tradition der konfessionellen Korporationen, die seit dem 19. Jh. aus christlichen Motiven das damals herrschende Duellunwesen ablehnten. Auch wenn heutzutage das studentische Fechten nach strengeren Regeln praktiziert wird, ist unseren Mitgliedern die Mensur untersagt. Schmisse sieht man daher bei uns maximal nach einer hektischen Naßrasur.

Wieviel Bier muß man vertragen?
Wohl selten hat sich eine gesellschaftliche Schicht für ihre Trinksitten ein schriftliches Regelwerk in Gestalt des „Allgemeinen Deutschen Biercomment“ mit über XX Paragraphen zugelegt. Die B! Albinia unterliegt jedoch keinem Trinkzwang, unsere Mitglieder sind vielmehr dem Mäßigkeitsprinzip verpflichtet. Bier ist zwar das übliche Getränk auf Kneipen und Commersen (das sind Veranstaltungen), jedoch kann der Einzelne je nach Geschmack auch gerne auf Alkoholfreies oder Wein ausweichen.

Wie wird man Mitglied?
Bei Interesse erfolgt zunächst eine sogenannte Aktivmeldung, über die der Convent ( Mitgliederversammlung) mit einfacher Mehrheit entscheidet. Danach ist man zunächst „Fux“, dies ist eine Mitgliedschaft auf Probe, in der beide Seiten schauen können, ob man zueinander paßt. Nach 2 Semestern und einer Prüfung wird man Bursche und ist damit bereits vollberechtigtes Mitglied der Verbindung. Nach Beendigung des Studium wird man „ Alter Herr“ und damit Mitglied im Philisterverein der Verbindung .

Seid ihr rechtsradikal?
Die Frage zum hartnäckigsten Vorurteil, daß in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut wurde und durch ständige Wiederholungen nicht richtiger wird. Der Vorwurf einer Rechtsradikalität trifft weder auf den überwiegenden Teil der Studentenverbindungen noch auf unsere Burschenschaft zu. Eine rechtsradikale Gesinnung oder Betätigung ist unvereinbar mit den Grundsätzen der Burschenschaft Albinia und wir in unseren Reihen nicht toleriert.

Kommt man über euch an einen Job?
Allein die Mitgliedschaft in einer Burschenschaft stellt heutzutage keine Arbeitsplatzgarantie dar, wenn es diese denn je gegeben haben soll. Falls es Couleurstudenten dennoch leichter haben sollten beim Berufseinstieg, liegt das nicht zuletzt an den in der Verbindung erlernten Zusatzqualifikationen: Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft, sicheres Auftreten und andere soziale Kompetenzen. Die oft deutschlandweiten Kontakte zu Bundesbrüdern können aber vielleicht manchmal den nötigen Tip bringen und den Einstieg ins Berufsleben erleichtern.



   
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